Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Lob und gemäßigtes Nein

von TS vom 21.07.2017
Die Kirchenleitungen und die Ehe für alle
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

In Spanien und in Frankreich demonstrierten in den letzten Jahren Millionen Bürger, vornehmlich Katholiken, gegen gesetzliche Neuerungen bei der Ehe, die von linken Regierungen ausgingen und das Ziel verfolgten, jegliche Diskriminierungen für sexuelle Minderheiten zu überwinden. Darüber geriet die Gesellschaft jeweils in eine Zerreißprobe. Zumal der Konflikt parteipolitisch aufgeladen wurde. In Deutschland wird es zu ähnlichen Spaltungen wohl nicht kommen, denn der Protest gegen die Ehe für alle wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nicht geteilt. Die katholischen Bischöfe formulieren ihre Nein-Position bewusst gemäßigt. So, dass Andersdenkende nicht verteufelt werden. Deutschland ist eben – anders als Spanien oder Frankreich – eine »Konsensgesellschaft«. Hierzu zähle