Rüstungslabor Universität
Das Verteidigungsministerium hat für Rüstungsforschung an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen seit 2010 doppelt so viel ausgegeben wie im Vergleichszeitraum zuvor. Das haben Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des NDR sowie eine Anfrage der Fraktion Die Linke an die Bundesregierung ergeben. Besonders profitieren die Leibniz-Universität Hannover, die Albrechts-Universität zu Kiel sowie die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie erhielten seit 2010 insgesamt mehr als elf Millionen Euro aus dem Verteidigungsetat. Als außeruniversitäre Einrichtung erhielt die Fraunhofer-Gesellschaft am meisten Geld aus dem Ministerium. Insgesamt erteilte das Verteidigungsministerium seit 2010 Aufträge mit einem Volumen von knapp 400 Millionen Euro an öffentliche Einrichtungen. Die Wissenschaftler forschen zum Beispiel an Drohnen, Geschossen und Militärrobotern.
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