Aufgefallen
»Nach außen bin ich stark«
»Vielleicht will der Mann, der gerade neben mir läuft, mich umbringen.« Solche Dinge gehen der 39-jährigen Farida Nekzad durch den Kopf, wenn sie auf den Straßen Afghanistans unterwegs ist. Und das sind keineswegs paranoide Gedanken: Farida Nekzad ist eine Frau, und noch dazu ist sie Journalistin. Beides zusammengenommen bedeutet, dass sie in Afghanistan ständig in Lebensgefahr schwebt. Nun ist die mutige Afghanin für ein Jahr in Deutschland – Erholungsurlaub. Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ermöglicht ihr und ihrer fünfjährigen Tochter den Aufenthalt.
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