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Über die Grenze hinweg

Die Region zwischen Kolumbien und Ecuador leidet unter Drogenschmuggel und illegalem Goldbergbau. Profitiert hat davon Abelardo de la Espriella, der neue rechte Präsident Kolumbiens. Können die Kirchen den Menschen helfen?
von Knut Henkel vom 07.07.2026
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(Foto: PA  / ZUMAPRESS.com / Camilo Erasso)
(Foto: PA / ZUMAPRESS.com / Camilo Erasso)

Es war nur eine Tagung. Aber für Germán Enriquez hatte das Treffen zwischen der ecuadorianischen und der kolumbianischen Kirche Signalcharakter. Es kamen die Bischöfe der acht Diözesen aus der Grenzregion zwischen Ecuador und Kolumbien, lokale Seelsorger, die Caritas, Vertreter internationaler Organisationen, etwa von Agiamondo, einer deutschen Friedensorganisation. »Die Kirchen beider Länder bauen die Kontakte aus, helfen und vernetzen sich, um angesichts von zunehmender Gewalt in der Grenzregion neue gemeinsame Initiativen zu entwickeln, während die ecuadorianische Regierung die kolumbianische attackiert. Wir zeigen, wie es laufen sollte«, sagt Enriquez, Pfarrer aus der ecuadorianischen Diözese Tulcán.

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Schlagwörter: Kirchen Kolumbien
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