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So nah und doch so fremd

In Polen ist die Kirche schon längst kein »Haus voll Glorie« mehr. Umso mehr klammert sie sich an die nationalistische Regierung. Eine theologisch-politische Recherchereise
von Thomas Seiterich vom 08.07.2016
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Unser Beitrag zu Europa ist wertebezogen, ethisch. Er besteht darin: Wir dulden keine Abtreibungen und wir dulden keine Ehen von Homosexuellen.« So beschreibt der 76-jährige Kardinal Stanislaw Dziwisz im prachtvollen Erzbischöflichen Palais zu Krakau den moralischen und politischen Beitrag Polens für die Gegenwart der Europäischen Union.

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