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Beuys mit Madonna

Ein Diözesanmuseum inszeniert den Kontrast und wird Museum des Jahres
von Irene Dänzer-Vanotti vom 11.07.2014
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Das Reizvolle ist der Kontrast: Ein Neubau mit klaren Linien umhüllt die Kapelle der »Madonna in den Trümmern«. Zerstörung und Aufbau, Kölns katholische Frömmigkeit und nonchalante Weltläufigkeit wirken hier zusammen. Das Museum Kolumba, das die sakrale und moderne Kunst der Erzdiözese Köln ausstellt, ist um die Reste der Kathedrale St. Kolumba gebaut, die im Krieg zerstört wurde. Als die Bomber abzogen, waren nur eine Säule und eine Marienfigur übrig. Dieser Madonna wurde in den 1950er-Jahren eine Kapelle gewidmet: dunkel, höhlenhaft, bergend. Ein Ort des Gebets, rege frequentiert.

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