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Direkte Demokratie
Lob der Volksinitiative

Die Schweizer haben »nein« zur Zehn-Millionen-Einwohner-Obergrenze gesagt. Bei allen erschreckenden Begleittönen der Debatte: Es ist gut, dass es die Volksinitiativen gibt. Ein Kommentar.
von Wolf Südbeck-Baur vom 23.06.2026
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Die Schweiz war vor der Abstimmung über die Zehn-Millionen-Einwohner-Obergrenze mit Plakaten übersät (Foto: IMAGO/Geisser)
Die Schweiz war vor der Abstimmung über die Zehn-Millionen-Einwohner-Obergrenze mit Plakaten übersät (Foto: IMAGO/Geisser)

Eine klare Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten hat die rechtspopulistische Volksinitiative zur Einwohner-Obergrenze abgelehnt. Zum Glück. Die Schweizer Volkspartei (SVP) hatte eine Obergrenze von zehn Millionen Einwohnern für die Schweiz festlegen und damit die Zuwanderung begrenzen wollen. Die Mehrheit aber votierte für eine weltoffene Schweiz und hat damit verhindert, dass Abschottung und Ausgrenzung zugewanderter Ausländer im Land noch rigoroser praktiziert werden.

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