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Yayoi Kusama
Die Unendlichkeit trägt Pünktchen

Hunderttausende wollen in Köln die Werke von Yayoi Kusama sehen. Warum fasziniert die 97-jährige japanische Künstlerin so viele Menschen?
von Anne Strotmann vom 23.06.2026
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Yayoi Kusama arbeitet an der Werkreihe »My Eternal Soul« (2009–2021). Sie malt sitzend an einer über den Tisch gespannten Leinwand, von unterschiedlichen Seiten, bis die Fläche von einem Geflecht organischer Formen überzogen ist. Es gibt keine Vorgabe, kein Oben und Unten, keine Hierarchie. (Foto: ©Yayoi Kusama/Coutesy of Ota Fine Arts/David Zwirner)
Yayoi Kusama arbeitet an der Werkreihe »My Eternal Soul« (2009–2021). Sie malt sitzend an einer über den Tisch gespannten Leinwand, von unterschiedlichen Seiten, bis die Fläche von einem Geflecht organischer Formen überzogen ist. Es gibt keine Vorgabe, kein Oben und Unten, keine Hierarchie. (Foto: ©Yayoi Kusama/Coutesy of Ota Fine Arts/David Zwirner)
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Vor den begehbaren Installationen der Yayoi-Kusama-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig bilden sich Schlangen. Die Schau ist seit Monaten ausverkauft, in der 50-jährigen Geschichte des Museums hatte keine Ausstellung mehr Besucher. Ein Paar betrachtet die Wartenden zögernd. »Ach«, sagt die Frau, »ich muss da nicht unbedingt rein. Das hat Brigitte schon auf WhatsApp geschickt.«

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