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IW-Studie
Wenn Babyboomer in Rente gehen

Wenn die Babyboomer in Rente gehen, werden sie eine größere Lücke im Arbeitsmarkt hinterlassen als bisher angenommen. Davon geht eine IW-Studie aus. Das liege auch an der »Migrationswende«.
vom 24.06.2026
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Fehlen auf dem Arbeitsmarkt: Fachkräfte aus dem Ausland.(Foto: istock / fotografixx)
Fehlen auf dem Arbeitsmarkt: Fachkräfte aus dem Ausland.(Foto: istock / fotografixx)

Der Renteneintritt der Babyboomer-Generation wird den deutschen Arbeitsmarkt einer Prognose zufolge stärker treffen als zuletzt angenommen. »Am Ende fehlt ein Potenzial von mehr als vier Millionen Arbeitskräften«, heißt es in einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Damit werde die Lücke um etwa 1,3 Millionen größer als bisher erwartet. Vor zwei Jahren sei die Prognose noch von einer Lücke von drei Millionen ausgegangen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2026 vom 26.06.2026, Seite 27
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Die Bevölkerung schrumpfe schneller als angenommen, betont das Kölner Institut. 2024 habe man noch damit gerechnet, dass Deutschland bis 2040 wächst. Doch im vergangenen Jahr ging die Bevölkerungszahl laut Statistischem Bundesamt erstmals seit vielen Jahren wieder zurück. Diese Entwicklung wurde bislang durch Zuwanderung wieder ausgeglichen, heißt es weiter. Allerdings sei die Zahl der Zuzüge stark gesunken. Als eine Ursache dafür nennt das IW die Migrationswende der Bundesregierung. Dadurch kämen deutlich weniger neue Einwanderer nach Deutschland. Außerdem habe das Interesse an Deutschland »auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme« abgenommen.

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Schlagwörter: Arbeitsmarkt Migration Rente
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