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Nothilfe
Geflüchteten Kindern geht es immer schlechter

Die Kürzungen bei der internationalen Hilfe haben dramatische Folgen: Viele Kinder können nicht zur Schule gehen und leiden oft sogar Hunger.
vom 24.06.2026
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Er kann lernen: Im Rhino Refugee Camp Settlement im Norden Ugandas gibt es noch eine Schule.(Foto: imago images / photothek / Thomas Koehler)
Er kann lernen: Im Rhino Refugee Camp Settlement im Norden Ugandas gibt es noch eine Schule.(Foto: imago images / photothek / Thomas Koehler)

Viele Länder haben ihre Nothilfefonds zurückgefahren. Auch Deutschland hat die Unterstützung für Menschen in Not im vergangenen Jahr stark gekürzt. Und das, obwohl durch die Entscheidung der US-Regierung unter Donald Trump, ihre Entwicklungs- und Nothilfe praktisch einzustellen, große Versorgungslücken entstanden sind. Die Folgen spüren besonders Geflüchtete und ihre Kinder. Ein Bericht des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) und der Kinderhilfsorganisation World Vision zeigt: Immer mehr geflüchtete Kinder leiden unter Hunger, müssen die Schule abbrechen und durch Arbeit zum Familieneinkommen beitragen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 12/2026 vom 26.06.2026, Seite 27
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Für den Bericht wurden 3500 Haushalte Geflüchteter in acht Ländern befragt. In Uganda etwa stieg der Anteil der Haushalte, die nur eine Mahlzeit pro Tag erhalten, von einem Drittel auf mehr als die Hälfte. In Myanmar sank der Anteil der bedürftigen Familien, die Nahrungsmittelhilfe erhalten, von 94 auf 54 Prozent. In Haushalten ohne ausreichende Unterstützung steigt die Zahl der Frühverheiratungen. Gleichzeitig brechen Kinder viermal häufiger die Schule ab, weil ihre Familien die Kosten nicht tragen können.

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Schlagwörter: Armut Bildung Hunger Kinder Schule
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