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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2011
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Gegen Zins und Wucher

von Bettina Röder vom 22.06.2011
Initiativen in Ost und West für eine gerechtere Welt
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Erich Lange packt ein. Kiste für Kiste. Er schleppt sie zu seinem Lieferwagen auf dem Messegelände in Dresden. Übersehen kann man den jungenhaft wirkenden 57-jährigen Kfz-Mechaniker nicht. Dafür sorgt auch das schwarze T-Shirt, das er trägt: »70 Prozent Wolle« steht in weißen Lettern darauf. Und: »30 Prozent Zins«.

»Genau darum geht es uns«, sagt Erich Lange. »Unsere Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt.« Er gehört zum Vorstand der Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung (INWO). Um auf dem Kirchentag dafür zu werben, ist er gemeinsam mit einer kleinen Gruppe aus Rotenburg bei Fulda nach Dresden gekommen. »Die Resonanz war hervorragend, und vom Gefühl her war das mein bester Kirchentag«, freut er sich.

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