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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2016
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Zwischen Wachen und Träumen

von Stefan Franzen vom 10.06.2016
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Folk. Mit irischen Klängen verbinden viele Fans und Freunde der Insel vor allem feucht-fröhliche Kneipenmusik, wirbelnde Geigenbögen und kreisendes Akkordeon. Doch die Tendenzen zur Entschleunigung, die sich vom »Slow Food« bis zum bewussten Reisen immer mehr in der Gesellschaft verbreiten, haben nun auch die Folkmusik erreicht. Das fängt bereits beim Namen dieses irisch-amerikanischen Ensembles an: »The Gloaming« steht für das Zwielicht des Morgens – einen Zustand zwischen Wachen und Träumen.

Und tatsächlich kann man beim Hören dieser Musik in einen solchen Zustand geraten, denn die Band um den Sänger Iarla Ó Lionáird hat eine völlig neue Lesart der Traditionen von der grünen Insel kultiviert: Mit Geige, norwegischer Hardangerfiedel, Piano, Gitarre und Stimme f

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