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Krach in der Vatikanbank

vom 10.06.2016
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Radikal reformierte Papst Franziskus die skandalumwitterte Vatikanbank IOR gleich in seinem ersten Amtsjahr 2013. Jede Einlage wurde von amerikanischen Spezialisten überprüft, ein Viertel aller Konten wurde geschlossen, häufig wegen des Verdachts auf Mafia- und Schwarzgelder. Für diese Reformen erhielt der IOR international gute Zensuren. Doch in der Bank gärt es. Zwei Mitglieder des »Consiglio di Sovrintendenza«, des Aufsichtsrates und Lenkungsgremiums für das operative Geschäft, traten nun zurück: Clemens Börsig (67), Ex-Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, und Carlo Salvatori (74), früher Chef der UniCredit-Bank, derzeit führend beim Versicherer Allianz in Italien tätig.

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