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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2018
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
Religion & Kirchen

»Es geht ums Überleben«

vom 25.05.2018
Gabriele Pulm-Muhr, Caritas, über den Alltag im Transitzentrum Manching
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Publik-Forum: Frau Pulm-Muhr, Sie sind als Caritas-Asylberaterin jede Woche im Transit-Zentrum Manching. Wie nehmen Sie den Alltag dort wahr?

Gabriele Pulm-Muhr: Das Leben in der Unterkunft ist vom Überleben geprägt – nicht materiell oder physisch, aber psychisch. Die Perspektivlosigkeit ist bedrückend. Die Menschen wissen nicht, wie es mit ihnen weitergeht, sie bleiben über Monate hinweg im Ungewissen und leben während dieser Zeit völlig isoliert. Das Nichtstun ist besonders schlimm: Sie dürfen nicht arbeiten, nicht kochen, keinen Besuch bekommen. Und sie sind bei all dem fremdbestimmt. Das treibt einige in die Depression, andere in die Aggression. Für die Frauen und Kinder ist es besonders hart.

Warum?

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