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Erinnern – und sich öffnen

Im atheistisch geprägten Ostdeutschland setzen sich Menschen für Kirchengebäude ein, obwohl sie mit der Kirche kaum oder gar nicht verbunden sind. Die Gemeinden sollten diese Chance nutzen
von Bettina Röder vom 18.05.2011
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Jürgen Frohse ist ein bescheidener Mensch. Von Superlativen hält der 48-jährige Dresdner nicht viel. Davon, dass er eine deutschlandweit einzigartige Stadtteil-Zeitschrift mit herausgibt, redet er nur kurz, fast nebenbei. Nach der deutschen Einheit ins Leben gerufen, ist sie eine der ganz wenigen Neugründungen in der Presselandschaft Ost, die sich bis heute erfolgreich gehalten hat. Der Elbhang-Kurier erscheint monatlich mit fünfundzwanzig Seiten, unterhält zwei Redaktionen, eine Werbeagentur und berichtet in moderner Aufmachung über Historisches wie Aktuelles aus elf Stadtteilen rund um die idyllische Landschaft des Elbhangs mit den Weinbergen und alten Villen hoch über dem Fluss. Da darf dann auch das Dresdner Elbhangfest nicht fehlen.

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