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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2020
Der Inhalt:
Dossier

Brotbackfreude

vom 15.05.2020
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Was macht man eigentlich, wenn man den Garten umgegraben, die Schubladen ausgemistet und keine Lust mehr auf Spaziergänge mit Abstand hat? Viele merken jetzt: Es wäre doch gut, wenn ich mich selbst versorgen könnte. Zumindest ansatzweise. Wenigstens mit einem selbst gebackenen Brot. Denn wer ein Brot backt, nimmt die Dinge selbst in die Hand. Und beweist sich: Ich kann mir selbst etwas Schönes zaubern. Backen wirkt therapeutisch, das zeigen leergeräumte Mehlregale und die in die Höhe geschossene Zahl der Kommentare und Rückfragen auf Ploetzblog, dem bekanntesten Blog der deutschen Brotbackszene. Außerdem hilft ein leckeres, hausgemachtes Brot gegen Einsamkeit: Appetitlich auf Instagram oder Pinterest präsentiert, lädt es andere zu netten Rückmeldungen ein: Mhm, zum Reinbeißen. Sieht köstlich aus!

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