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Das bayerische Vorbild

von Markus Dobstadt vom 25.04.2014
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Viele Studierende in Hessen-Nassau wünschen sich das Verfahren, das die bayerische Landeskirche anwendet. Seit 2007 werden dort die angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer intensiv im Studium begleitet. Durch »drei Bausteine« sollen sie individuell gefördert werden: Im »Praxisprogramm« arbeiten sie in der Gemeinde mit, ein Praktikum absolvieren sie außerdem in einem besonderen kirch lichen »Handlungsfeld«, zum Beispiel der Militärseelsorge, der Kirchenmusik oder der Psychiatrie. Und sie müssen jeweils einen Kommunikationskurs buchen – etwa um ihre Körpersprache oder ihre Ausdrucksfähigkeit zu verbessern – und einen weiteren aus dem Bereich Spiritualität. Die Studierenden können sich die Kurse auf dem Bildungsmarkt selbst aussuchen. Der zweite Baustein sind drei verbind liche Gespräche der Studienleiter mit den Studierenden jeweils zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Studiums. Zusätzlich sind zwei Seminare vorgesehen. Insgesamt erhalten die Studierenden mindestens fünf Rückmeldungen.

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