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Die Politik im Steuersumpf

Die Finanzminister wollen die Steuerflucht internationaler Konzerne stoppen. Doch Apple, Google und Co. nutzen nur die Schlupflöcher in Europa, die die Regierungen selbst geschaffen haben
von Wolfgang Kessler vom 26.04.2013
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Als »Durchbruch« feiert der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold den Vorstoß der Finanzminister der sechs größten EU-Länder: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Spanien wollen Steueroasen schließen und fordern einen automatischen Informationsaustausch für alle Kapitaleinkommen. »Das ist Musik in meinen Ohren, denn für diese Ziele kämpfen globalisierungskritische Basisbewegungen seit Langem«, sagt Giegold, der einst attac mitgegründet hat.

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