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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2010
Der Inhalt:
Der letzte Brief

Justiz auf den Kopf gestellt

Allen Anwälten zum Trotz: Michael Buback hat dem Mord an seinem Vater eine neue Dimension gegeben
von Hans-Joachim Selenz vom 23.04.2010
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Er ist Naturwissenschaftler, kein Jurist wie sein Vater. Und doch: Der Sohn des ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, Michael Buback, hat dem Mord an seinem Vater eine völlig neue Dimension gegeben. Der 65-Jährige, der zum Zeitpunkt des Attentates 32 Jahre alt war, hat dafür gesorgt, dass der Fall neu aufgerollt wird. Und damit Rechtsgeschichte geschrieben.

Ein Gespräch am 30. März 2007 mit dem RAF-Aussteiger Peter Jürgen Boock ließ bei dem Sohn erste Zweifel wachsen. Die wegen des Mordes am 7. April 1977 an seinem Vater und seinen beiden Begleitern verurteilten Christian Klar und Knut Folkerts seien an dem Attentat gar nicht unmittelbar beteiligt gewesen, sagte der. Stefan Wisniewski sei der Todesschütze und Günter Sonnenberg habe das Tatmotorrad gefahren. Beide hatten nich

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