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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2017
Der Inhalt:

Die Erosion alter Macht

Polen in Zeiten der Säkularisierung. Die Verbindung mit EU-Europa öffnet die Kirche langsam, aber sicher, sagt der Gesellschaftswissenschaftler und katholische Theologe Stanislaw Obirek
von Thomas Seiterich vom 24.03.2017
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Publik-Forum: Herr Obirek, im Allgemeinen Theater in Warschau wird aktuell ein Stück gespielt, das den »polnischen Nationalheiligen« Johannes Paul II. und auch die katholische Kirche scharf attackiert. Erlebt das Land einen Kulturkampf? (Publik-Forum 5/17,S. 40)

Stanislaw Obirek: Ob es wirklich eine fundamentale Konfrontation ist, da bin ich mir nicht so sicher. Gewiss, es gibt einige Priester und Bischöfe, die lauthals radikale und konfrontative Gegenpositionen beziehen. Doch ich bezweifle, dass diese konservativen Lautsprecher für die polnische Kirche repräsentativ sind. Die meisten Bischöfe und Geistlichen sind eher zurückhaltend. Insgesamt herrscht innerhalb der Kirche relativ viel Verunsicherung und Wandel. Doch in den Medien spielen diejenigen

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