Interreligiöse Woche erinnert an Völkermord
Die Christen, Buddhisten und Muslime Kambodschas gedachten gemeinsam im März in einer Interreligiösen Woche der Opfer des Völkermords durch die Roten Khmer in den 1970er-Jahren. Als Zeichen für Frieden und Hoffnung pflanzten sie Rumdul-Bäume. »Der Duft des Rumdul soll mit unseren Gebeten alle kambodschanischen Schwestern und Brüder begleiten, die in den Vernichtungslagern in Choeung Ek ums Leben kamen.« Zwischen 1975 und 1979 wurden an die zwei Millionen Menschen unter Diktator Pol Pot ermordet, darunter die Mehrheit der kambodschanischen Christen. Heute gibt es unter den fünfzehn Millionen Kambodschanern nur noch 21 000 Christen.
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