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»Man kann sich ja ändern«

Monika Hagendorf (66) war 25 Jahre obdachlos. Inzwischen ist sie sesshaft und träumt von einer eigenen Wohnung
von Barbara Brüning vom 04.05.2012
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Wie ich obdachlos geworden bin, kann ich nicht genau sagen. Ich bin da so reingerutscht. Das war eine unangenehme Geschichte, die da passiert ist. Danach war ich eine Woche im Frauenhaus, und dann wollte ich nicht mehr nach Hause. Dazu kam, dass ich immer gerne unterwegs war. Ich bin unheimlich gerne Zug gefahren! Auf die Art habe ich ganz Deutschland kennengelernt. Ich kenne wirklich jede Ecke. Einmal bin ich bis nach Rosenheim gefahren, weil ich die Berge sehen wollte.

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Schlagwort: Obdachlosigkeit
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