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Ein Farbtopf für Bethlehem

Jugendliche aus drei Nationen bemalen die israelische Mauer
von Rebekka Sommer vom 08.03.2013
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Gisela Paul blickt von ihrem Wohnzimmer auf die verschneite Winterlandschaft des Münsterlandes. Die 71-Jährige hat es sich auf dem Sofa bequem gemacht, doch innerlich ist sie aufgewühlt. Sie denkt an Palästina. Dorthin wird sie im April wieder fahren, genauer gesagt nach Bethlehem. Mit einer Gruppe Jugendlicher wird die Kunstpädagogin große, zerbrochene Herzen an die Sperrmauer malen, die das Dorf Bethlehem von der Stadt Jerusalem trennt.

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