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Du sollst keine Trumps neben mir haben!

Siegen, zerstören, herrschen: Der US-Präsident inszeniert sich als Gott des Gemetzels. Wie begegnet man diesem Mann?
von Britta Baas vom 24.02.2017
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Es ist besser, einen Tag als Löwe zu leben als hundert Jahre als Schaf.« Dieser Satz hat weniger als 140 Zeichen. Deshalb passt er in einen Tweet. Es ist ein guter Satz für Donald Trump, der gern über den Kurznachrichtendienst Twitter regiert. Dort setzt er kurze, knackige Botschaften in die Welt. Ein knappes Jahr vor Beginn seiner Präsidentschaft – da war er schon entschlossen, der erste Mann im Staat zu werden – twitterte er seine Weisheit über den Löwen und das Schaf. Dass er sie von einem anderen übernommen hatte, Benito Mussolini, ist interessant, zeigt es doch, dass Trump sich einer totalen Idee von Herrschaft nahe fühlt. »Ich bin der Löwe«, lautet seine Botschaft. Ich bin stark und mächtig, blutrünstig und potent. Logisch, dass ich jederzeit ein paar Schafe reißen kann, wenn es mir beliebt. Das Leben wäre gar nicht der Mühe wert, würde man es nicht als Löwe führen.

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