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Personen und Konflikte

vom 26.02.2016
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Frauke Petry, Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), hat die Position der Kirchen in der Flüchtlingspolitik als »verlogen« bezeichnet. Sie kümmerten sich kaum um die Hilferufe der Christen im Nahen Osten: »Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für ihre eigenen Glaubensbrüder«, sagte Petry der Stuttgarter Zeitung. Reinhard Marx, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, wies die Vorwürfe zurück: »Wir tun als Kirche alles, um allen zu helfen.« Mit einer Vertreterin der AfD zu reden, sei für ihn zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, erscheine ihm aber sinnlos: »Wir reden hier über die AfD, und jede Woche ersaufen die Leute im Mittelmeer«, sagte er ungehalten. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, kritisierte »die menschliche Kälte« der Rechtspopulisten. Sie schlage aber zum Glück »nicht durch auf das warmherzige Mitgefühl der breiten Bevölkerung«.

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