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Verschieden ist normal

Thesen der evangelische Kirche zur Inklusion
vom 13.02.2015
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Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich in einer Orientierungshilfe intensiv mit Inklusion beschäftigt. »Mit dem Wort Inklusion wird ein Paradigmenwechsel markiert. Es geht nicht mehr um die Integra tion einer kleinen abweichenden Minderheitsgruppe in die ›normale‹ Mehrheit. Vielmehr soll die Gemeinschaft so gestaltet werden, dass niemand aufgrund seiner Andersartigkeit herausfällt oder ausgegrenzt wird«, stellt der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm fest. Dennoch sei »die schulische Wirklichkeit« von der »Idee des gemeinsamen Lernens« oft weit entfernt, heißt es in einer 192 Seiten umfassenden Schrift. Lehrer seien noch nicht ausreichend auf die neue Situation vorbereitet und empfänden den gemeinsamen Unterricht als Überforderung, stellt der Text fest, den eine Kommis sion von Fachleuten aus Kirche, Diakonie, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft erarbeitet hat. »Die neue Schule wird Zeit brauchen, wenn Inklusion gelingen soll«. Und sie braucht nicht nur Zeit, sondern auch Hilfe.

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