Kampf mit den Nachwehen
Seit im September Umzugswagen von Limburg nach Regensburg rollten, ist der zurückgetretene Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst räumlich abwesend. Wie kein zweiter hatte er das Bistum zwischen Westerwald und Frankfurt mit dem Ruch von Lügen und Luxus belegt. Doch wie stark wirkt sein autoritärer Führungsstil noch nach? Wie tief sitzen die Verletzungen, die der Geistliche gemeinsam mit anderen Mitarbeitern Andersdenkenden zufügte? Und welche Schäden hinterließ er bei denen, die sich mit Herz und Seele der katholischen Kirche zugehörig fühlen? Die Kirchenaustritte waren im vergangenen Jahr im Bistum Limburg sprunghaft gestiegen. Zeit für eine erste Bilanz.
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