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Matthias Ring

Der Bischof der alt-katholischen Kirche in Deutschland hat seinen Rücktritt angekündigt. Mögliche Nachfolger stehen bereits fest.
vom 18.08.2026
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Matthias Ring, Bischof der alt-katholischen Kirche in Deutschland. (Foto: KNA/Harald Oppitz)
Matthias Ring, Bischof der alt-katholischen Kirche in Deutschland. (Foto: KNA/Harald Oppitz)

Matthias Ring, Bischof der alt-katholischen Kirche in Deutschland, tritt nach 16 Jahren zurück. Im Oktober wird die außerordentliche Bistumssynode in Karlsruhe über seine Nachfolge entscheiden.

Ring wurde 1963 im oberfränkischen Wallenfels geboren, war nach dem Studium zunächst als Pfarrer in Regensburg tätig, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alt-Katholischen Seminar der Universität Bonn. Er promovierte in dieser Zeit über die alt-katholische Kirche im Dritten Reich. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kirche, insbesondere mit ihrer Verantwortung in der Zeit des Nationalsozialismus, blieb laut Bistum ein Schwerpunkt seines theologischen Denkens.

Die alt-katholische Kirche hat in Deutschland knapp 16 000 Mitglieder, verteilt auf rund 60 Pfarreigemeinden. Anders als in der römisch-katholischen Kirche dürfen Priester heiraten. Seit 1994 sind in der alt-katholischen Kirche in Deutschland auch Frauen zum Priesteramt zugelassen. Sitz des Bistums ist Bonn.

Zwei Kandidaten für Rings Nachfolge gibt es bereits. Der Hamburger Pfarrer und Dekan des Nord-Dekanats Walter Jungbauer und der Dortmunder Pfarrer und kommissarischer NRW-Dekan Robert Geßmann stellen sich voraussichtlich zur Wahl. Beide sind Konvertiten aus der römisch-katholischen Kirche.

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