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Eva Maria Welskop-Deffaa

Künstliche Intelligenz verändert schon jetzt den Arbeitsmarkt. Die Caritas-Präsidentin möchte deswegen die Rentenversicherung »KI-resistent« machen.
vom 23.06.2026
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Eva Maria Welskop-Deffaa. (Foto: pa/Metodi Popow)
Eva Maria Welskop-Deffaa. (Foto: pa/Metodi Popow)

Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin der Caritas, drängt darauf, bei der Rentenreform den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Job-Biografien zu bedenken. Da Künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern werde, müsse die Rentenversicherung zu einer einheitlichen Sozialversicherung aller Erwerbstätigen weiterentwickelt werden, sagte sie der Katholischen Nachrichten-Agentur.

Es gelte, die Altersversicherung KI-resilient zu machen. »Wenn Erwerbstätige immer öfter zwischen Branchen und Berufen, abhängiger und selbstständiger Tätigkeit wechseln, birgt die Fragmentierung der Alterssicherung für den Einzelnen ebenso wie für das Sozialversicherungssystem unnötige Risiken«, so Welskop-Deffaa.

Sie betonte auch, dass neben der Erwerbstätigkeit die Leistung unbezahlter Care-Tätigkeit in der Rente anerkannt bleiben müsse. »Die Vorschläge aus dem Gesundheitsministerium, die Rentenpunkte für familiär Pflegende zu kürzen, senden die völlig falschen Signale in einer Gesellschaft und einem Sozialversicherungssystem, die auf unbezahlte familiäre Sorgearbeit existenziell angewiesen sind«, beklagt die Caritas-Präsidentin.

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