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Campino

Der Sänger und Frontmann der Punkrock-Band »Die Toten Hosen« spricht über letzte Dinge – und über ein Leben nach dem Tod.
vom 24.05.2026
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Campino (Foto: pa/Sven Simon)
Campino (Foto: pa/Sven Simon)

Campino, knapp 64-jähriger Sänger und Frontmann der Punkrock-Band »Die Toten Hosen« hat mit der FAZ über die letzten Dinge gesprochen. Zum Beispiel über das Studio-Album, »Trink aus, wir müssen gehen«, das dieser Tage herauskommt und dem nach einer 44-jährigen Geschichte der Band kein weiteres folgen soll. Und darüber, dass sich »Die Toten Hosen« auch im tatsächlichen Tod nicht auflösen werden: »Wir sind eine Familie, eine Gang. Wir haben zusammen dieses Grab am Düsseldorfer Südfriedhof [gemietet], da liegen auch schon drei von uns drin. Das wäre jetzt echt schwach, wenn wir die hängen ließen.«

Campino – Andreas Frege mit bürgerlichem Namen – hat auch auf die Frage geantwortet, ob es für ihn selber nach dem Tod irgendwie weitergeht oder nicht. Das ist es, was er sagte: »Ich lebe im Bewusstsein, dass der Glaube daran, irgendwas im Griff zu haben, reine Illusion ist. So gesehen, bin ich glücklich über jeden Tag, an dem es keine schlechte Nachricht gibt, das reicht mir schon. Und was das Leben nach dem Tod betrifft: Ich glaube, man ist gut beraten, sich davon unabhängig zu machen. Leb doch einfach so, dass, wenn es einen Himmel gibt, du die Chance hast, reinzukommen. Und wenn nicht, freut es die anderen Menschen trotzdem, wenn du ihnen gegenüber gerade geblieben bist.«

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