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Meine Sterbebegleiter
Wenn ich einmal soll scheiden

Ich sehe die alten rissigen Hände meiner Mutter. Ich höre die Stimme des Freundes, mit dem ich so oft in Freundschaft gestritten habe. Die Toten lehren mich danken für das Glück des Lebens, das uns zugefallen ist. Sie lehren uns Amen zu sagen zu meinem Leben, das nun bald zu Ende ist. Sie lehren mich, Gott zu loben. Das Enkelkind, das zu früh gestorben ist, lehrt mich den Zorn auf Gott. Es lehrt mich die alte Menschheitsfrage. Warum?
von Fulbert Steffensky vom 20.08.2026
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(Foto: Vera Rüttimann)
(Foto: Vera Rüttimann)

Sterben lernen – ich habe einige Lehrer und Lehrerinnen für dieses schwierige Geschäft: Alle die Toten, die mir nahe waren und die vor mir gestorben sind, sind meine Lehrer, sind meine Lehrerinnen. Mein Vater – ich war zehn als er starb. Er starb gegen Ende des Krieges, in einer fremden Stadt in einem Krankensaal mit etwa 20 Kranken. Er hat uns Kinder mit schwacher Hand gesegnet, ehe er starb.

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Schlagwort: Hoffnung
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