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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Diese verdammte Freiheit
Wolfgang Thierse über ein falsches Verständnis von Autonomie in der Corona
Der Inhalt:

»Ich schufte gerne«

von Matthias Drobinski vom 03.12.2021
Irme Stetter-Karp ist neue Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken – in einer Zeit dramatischen Umbruchs
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Als das Ergebnis da ist, braucht sie, die gestandene Frau, ein Taschentuch; Irme Stetter-Karp wischt sich die Tränen aus den Augen. 149 Stimmen für sie, 41 für ihren Mitbewerber Ulrich Hemel. Das ist ein klares Votum: Die 65-jährige Stuttgarterin ist die neue Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Nachfolgerin des scheidenden Präsidenten Thomas Sternberg. Sie ist nach Rita Waschbüsch die zweite Frau an der Spitze der katholischen Laienvertretung. Und sie ist kein Mitglied der CDU oder CSU, wie seit 1968 alle Menschen an der Spitze des ZdK – bis dahin hatten katholische Adelige den Posten inne.

Die Frauen- und die Jugendverbände hatten sich schon vor der ZdK-Vollversammlung am 19. und 20. November in Berlin für Irme Stetter-Karp ausgesprochen,

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