Finanzkrise vernichtet mehr als 13 Millionen Jobs
Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind seit Beginn der Weltfinanzkrise 2007 mehr als 13 Millionen Arbeitsplätze weggefallen. Damit seien in den 34 Mitgliedsländern der OECD heute insgesamt 44 Millionen Menschen ohne Job. Vor allem jüngere Beschäftigte sowie Geringqualifizierte leiden laut OECD unter dem Einbruch am Arbeitsmarkt. Im OECD-Durchschnitt sei die Beschäftigungszahl unter den 15- bis 24-Jährigen um zehn Prozent geschrumpft. Unter allen Mitgliedsländern gibt es der OECD zufolge nur zwei Ausnahmen von dem negativen Trend: Deutschland und Chile. In den beiden Ländern sei die Arbeitslosenquote heute niedriger als vor 2007.
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