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Im Bilde
Hochzeit im Hochwasser

Mit seinem Foto von der Braut in der überfluteten Kirche gewann Aaron Favila einen der begehrten World Press Photo Awards 2026. Es zeigt die Folgen der Klimakrise und eines maroden Entwässerungssystems.
von Birgit-Sara Fabianek vom 08.09.2026
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Bride Jamaica Agular walks down the aisle during her wedding at the flooded Barasoain church in Malolos, Bulacan province, Philippines on Tuesday, July 22, 2025. (AP Photo/Aaron Favila)
Bride Jamaica Agular walks down the aisle during her wedding at the flooded Barasoain church in Malolos, Bulacan province, Philippines on Tuesday, July 22, 2025. (AP Photo/Aaron Favila)

Das Wasser reicht ihr fast bis zu den Knien. Brautkleid und Schleppe sind durchnässt, doch Jamaica Aguilar schreitet unbeirrt durch die überflutete Barasoain-Kirche in Malolos auf den Philippinen. Vorn wartet ihr Bräutigam. Malolos, eine Provinzstadt nördlich von Manila, liegt mitten im Flussdelta von Bulacan. Taifun Wipha überschwemmte im Juli 2025 die Region, doch die Hochzeit stand seit zwei Jahren fest. Verschieben kam nicht infrage, auch wenn viele Gäste wegen der Fluten nicht zur Kirche gelangten. Bulacan geht unter, weil das Delta tief liegt. Grundwasser wird übernutzt, der Boden sackt ab, während der Meeresspiegel steigt. Klimakrise und marode Entwässerung verschärfen die Lage. Fast drei Viertel der Bewohner leben mit hohem Hochwasserrisiko. Fotograf Aaron Favila hielt den Moment fest und gewann dafür 2026 einen der begehrten World Press Photo Awards.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 17/2026 vom 17.09.2026, Seite 2
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