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Patti Smith
Wilde Mystikerinnen unter sich

Der Vatikan hat Patti Smith und Hildegard von Bingen zu Patinnen seiner beiden Kunstpavillons bei der Biennale in Venedig gemacht.
von Paul Kreiner vom 09.06.2026
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Patti Smith in Venedig. (Foto: pa/NurPhoto/Luca Carlino)
Patti Smith in Venedig. (Foto: pa/NurPhoto/Luca Carlino)

Den prosaischen Notenständer hat Patti Smith vor den barocken Altar der Karmeliterkirche gestellt. Die kleine, zierliche Frau gilt als Legende des Punkrocks, seit sie vor einem halben Jahrhundert ihr spektakuläres Album »Horses« herausgebracht hat. Jetzt singt sie noch Älteres: Sie singt Hildegard von Bingen, Texte und Melodien der Kirchenlehrerin aus dem zwölften Jahrhundert. Patti Smiths »Klanggebet« und ihre warme, weiche, weise Stimme eröffnen den Auftritt des Vatikans bei der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig.

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