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Meinung
Diese Ditib darf es nicht mehr geben!

Der größte Moscheeverband in Deutschland ist nur noch ein Sprachrohr von Erdogan. Die Muslime haben etwas Besseres verdient. Ein Gastkommentar von Erin Güvercin.
von Eren Güvercin vom 13.06.2023
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Ditib und Erdogan: personell, strukturell und finanziell abhängig (Zeichnung: Heiko Sakurai)
Ditib und Erdogan: personell, strukturell und finanziell abhängig (Zeichnung: Heiko Sakurai)

Als 1984 der Moscheeverband Ditib in Deutschland gegründet wurde, war die Bundesregierung glücklich darüber, dass der türkische Staat sich um die türkeistämmigen Muslime kümmert. Man sah Muslime in den 1980er-Jahren immer noch als »Gastarbeiter«, die irgendwann wieder zurück in die Heimat gehen würden. Die Politik machte es sich einfach, denn statt sich mit den hier lebenden Muslimen wirklich zu beschäftigen, klärte man die Fragen und Probleme über diplomatische Kanäle direkt mit Ankara. Es hat lange gedauert, bis die deutsche Politik realisiert hat, dass Muslime nicht mehr »Gastarbeiter« waren und dass das muslimische Leben zu einem ganz selbstverständlichen Teil der deutschen Gesellschaft geworden war. Die strukturellen Probleme und Geburtsfehler der Ditib als größtem Moscheeverband blieben bei allen Veränderungen der muslimischen Community in Deutschland allerdings weiter bestehen.

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Schlagwörter: Deutschland Ditib Erdogan Kirche
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