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Dasein in Zeiten des Terrors

Vier Wochen nach Hanau: Drei Menschen erzählen von ihrem Umgang mit dem Schmerz – und fragen nach dem »Wir«
vom 17.03.2020
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Gedenkort in Hanau: Am Brüder-Grimm-Denkmal werden die Toten des Terroranschlags betrauert (Foto: pa/Meissner)
Gedenkort in Hanau: Am Brüder-Grimm-Denkmal werden die Toten des Terroranschlags betrauert (Foto: pa/Meissner)

Anna Dushime: »Wie lange noch tapfer lächeln?«

Am Tag nach dem Anschlag bin ich mit einem beklemmenden Gefühl in mein Berliner Büro gefahren. Den ganzen Tag unterdrückte ich Tränen und lächelte tapfer. Das ist häufig meine Art, mit unglaublicher Trauer, überwältigenden Gefühlen und unfassbarer Grausamkeit umzugehen. Auf eine merkwürdige Art und Weise fühle ich mich manchmal sogar verpflichtet, eine Art Stolz zu empfinden, weil ich tapfer bin. Weil ich funktioniere.

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