Künstliche Intelligenz
»Das letzte Wort muss beim Menschen bleiben«

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Publik-Forum: Herr Grunwald, es ist früh am Morgen. Hatten Sie heute schon mit künstlicher Intelligenz zu tun?
Armin Grunwald: Wenn, dann unbewusst. Ich habe morgens wie immer tagesschau.de im Browser geöffnet. Ob dort im Hintergrund KI-Systeme laufen – zur Personalisierung, zur Auswertung von Klickverhalten –, davon muss ich ausgehen. Aber genau das ist ja bezeichnend. Die Systeme sind da, sie wirken, aber sie bleiben unsichtbar. Diese Intransparenz ist bereits ein Teil des Problems.
Ist das typisch? Dass KI längst unseren Alltag durchdringt, ohne dass wir es merken?
Grunwald: Absolut. Der Klassiker ist das Smartphone. Die Apps, die sozialen Netzwerke, die Werbung, die wir sehen –
Armin Grunwald ist Mitglied des Deutschen Ethikrats. Er promovierte in Physik und habilitierte in Philosophie. Er ist Professor für Philosophie und Ethik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und leitet das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.
Interview: Constantin Wißmann, Mitarbeit: Daniela Ordowski




