Die Kraft der Einmischung
von
Ruth Renée Reif
vom 30.01.2015
Publik-Forum: Frau Dahn, Pegida – »Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« – nennen sich jene, die auf der Straße sind und über Dresden hinaus für Aufregung sorgen. Mittlerweile formieren sich auch starke Gegendemonstrationen. Wie bewerten Sie all das?
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Datum der Erstveröffentlichung: 30.01.2015
Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig. Sie war zunächst Redakteurin im Jugendfernsehen, wo sie eine eigene Sendereihe »Dreieck« entwickelte. Bereits nach sechs Sendungen wurde diese abgesetzt, weil die Verantwortlichen sie als zu problemorientiert ansahen und Dahn gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann protestiert hatte. 1977 wechselte sie in die Redak tion des Innenpolitik-Magazins »Prisma«. Da sie jedoch den Anspruch der Sendung, kritisch zu sein, nicht hinreichend erfüllt sah, kündigte sie 1981. Fortan arbeitete sie als freie Schriftstellerin.
Im September 1989 war sie Mitinitiatorin der »Erklärung des Berliner Schriftstellerverbandes«, die einen öffentlichen Dialog über die in allen Bereichen der Gesellschaft angestauten Probleme forderte. Einen Monat später gehörte sie zu den Gründern der Bürgerbewegung »Demokratischer Aufbruch«. Und im November war sie stellvertretende Vorsitzende der ersten unabhängigen Untersuchungskommission der DDR zu Übergriffen von Polizei und Staatssicherheit. Sie war 1991, 1993, 1998 und 2010 Writer in Residence an Universitäten in den USA und Großbritannien. 1998 wurde sie mit Günter Grass stellvertretende Vorsitzende des von Egon Bahr geleiteten Willy-Brandt-Kreises.
Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig. Sie war zunächst Redakteurin im Jugendfernsehen, wo sie eine eigene Sendereihe »Dreieck« entwickelte. Bereits nach sechs Sendungen wurde diese abgesetzt, weil die Verantwortlichen sie als zu problemorientiert ansahen und Dahn gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann protestiert hatte. 1977 wechselte sie in die Redak tion des Innenpolitik-Magazins »Prisma«. Da sie jedoch den Anspruch der Sendung, kritisch zu sein, nicht hinreichend erfüllt sah, kündigte sie 1981. Fortan arbeitete sie als freie Schriftstellerin.
Im September 1989 war sie Mitinitiatorin der »Erklärung des Berliner Schriftstellerverbandes«, die einen öffentlichen Dialog über die in allen Bereichen der Gesellschaft angestauten Probleme forderte. Einen Monat später gehörte sie zu den Gründern der Bürgerbewegung »Demokratischer Aufbruch«. Und im November war sie stellvertretende Vorsitzende der ersten unabhängigen Untersuchungskommission der DDR zu Übergriffen von Polizei und Staatssicherheit. Sie war 1991, 1993, 1998 und 2010 Writer in Residence an Universitäten in den USA und Großbritannien. 1998 wurde sie mit Günter Grass stellvertretende Vorsitzende des von Egon Bahr geleiteten Willy-Brandt-Kreises.

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