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Menschen mit Behinderung
Endstation Werkstatt

Ein geschützter Arbeitsplatz mit wenig Stress – oder monotones Sortieren für wenig Geld? Zwei Frauen arbeiten nach ihrer psychischen Erkrankung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Nur eine von beiden ist zufrieden mit ihrer Situation.
von Chiara Prestin vom 24.11.2021
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Mit Mundschutz und Plexiglasscheiben wegen Corona: Näherinnen in der Betheler Textilwerkstatt »Julia von Bodelschwingh« in Bielefeld (Foto: epd-bild/Christian Weische/Bethel)
Mit Mundschutz und Plexiglasscheiben wegen Corona: Näherinnen in der Betheler Textilwerkstatt »Julia von Bodelschwingh« in Bielefeld (Foto: epd-bild/Christian Weische/Bethel)

Das AlexOffice in Köln Kalk: In dem modernen Großraumbüro riecht es nach Kaffee. Jeder Arbeitsplatz ist mit einem Computer ausgestattet. Je sechs Schreibtische stehen als Gruppentische zusammen. Hier hat die Designagentur der Alexianerwerkstätten ihren Sitz. Alle Beschäftigten haben individuelle Arbeitszeiten. Die einen kommen schon morgens, die anderen erst gegen Mittag. Sie entwickeln für die Alexianer GmbH, ein Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, sowie für andere Unternehmen Grafik- und Webdesign, Logos und Illustrationen – durchaus anspruchsvolle Tätigkeiten. In einem aber unterscheidet sich das Alex-Office von anderen Designagenturen: von Hektik keine Spur. Und einmal am Tag machen die Beschäftigten mit einer psychischen Erkrankung zusammen mit den übrigen Mitarbeitern Meditations- oder Gymnastikübungen.

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