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Kurz vor dem Kollaps

Die Lage der Christen im Nahen Osten ist dramatisch. Sie werden von der Terrormiliz Islamischer Staat verfolgt und leben in Todesangst oder sind auf der Flucht. Die evangelischen Kirchen fühlen sich dabei von den Christen im Westen alleingelassen
von Katja Dorothea Buck vom 26.09.2014
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Zerstört: Die Kirche Um al-Zinar im syrischen Homs. Die Christen im Nahen Osten beklagen, dass ihre große Not im Westen nur wenig Beachtung findet (Foto: pa/ap)
Zerstört: Die Kirche Um al-Zinar im syrischen Homs. Die Christen im Nahen Osten beklagen, dass ihre große Not im Westen nur wenig Beachtung findet (Foto: pa/ap)

Seit vielen Jahren sehen Kirchenführer mit Sorge, dass immer mehr Christen den Nahen Osten verlassen, um sich anderswo eine Zukunft aufzubauen. Mit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien und spätestens, seit vor einigen Monaten die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) grausame Fakten in Syrien und im Irak geschaffen hat, ist diese Sorge in existenzielle Angst umgeschlagen. Aus allen nahöstlichen Kirchen sind mittlerweile Hilferufe zu hören.

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