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Kehrt Tebartz nach Limburg zurück?

Der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch geht nach seinem aktuellen Besuch im Vatikan davon aus, dass die Personalie Tebartz-van Elst in Rom erst »weit über den Januar hinaus« entschieden wird. Man werde dort »klug prüfen«, was für das Bistum Limburg am besten sei. Der Bischof selbst hat bislang keinerlei Zeichen gegeben, zurücktreten zu wollen
von Britta Baas vom 29.11.2013
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Rösch nahm am gestrigen Abend an einer Podiumsdiskussion in Bad Homburg teil. Dort ging es um die aktuelle Situation im Bistum Limburg, das seit mehreren Wochen vom Generalvikar in Vertretung des abwesenden Bischofs geleitet wird.

Hintergrund sind schwerwiegende Konflikte um die Amtsführung des Bischofs. Nicht nur ein teurer Umbau seines Bischofshauses mit angrenzender Kapelle und anderen Räumlichkeiten, sondern auch eine gerichtsfest gewordene Falschaussage in einem Spiegel-Interview machten zuletzt Schlagzeilen.

Der Bischof war aber schon zuvor in Konflikte innerhalb seines Bistums geraten. Die Strukturreform der Gemeinden mit ihrer Wandlung zu XXL-Pfarreien, die Degradierung von Gemeinde- und PastoralreferentInnen, die sich unter seiner Amtsführung nicht mehr Seelsorger nennen durften, sowie sein vielfach kritisierter, nicht als dialogisch wahrgenommener Führungsstil hatten über Jahre für Unmut gesorgt.

Wolfgang Rösch, der unter anderem von seinem gerade zu Ende gegangenen Vatikan-Besuch berichtete, warb in Bad Homburg um neues Vertrauen in das Bistum unter seiner, den Bischof vertretenden Leitung und in die Kirche an sich. Die Krise sei eine Chance. Rösch wörtlich: »Wir wären ja bekloppt, wenn wir daraus nichts lernen würden.«

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