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Bergomasker Totentanz

von Dr. Peter Kleine, Bad Driburg
vom 19.04.2020
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Zum Bergomasker Tanz
lädt Shakespeare in der Sommernacht.
Ganz heiter war die Stimmung in Athen,
im Possenspiel mit Schnauz und Zettel.

Gefahren werden Tote im Konvoi.
Die Kapazitäten sind erschöpft.
Man stirbt ohn´ Eltern, Kinder, Freunde.
Ein jeder stirbt für sich allein.

San Siro in Milan war nicht sehr weit,
die Bergomasker sahen’s so.
Die Lombardei im Jubeltaumel:
Der Kick: Valencia wurd’ besiegt.

Coronas Wut ward ignoriert.
Man schien ja nicht betroffen.
Doch rächt´ sich schnell die Sicht der Dinge:
Italien lebt mit Angst und Schrecken.

Der Bergomasker Tanz –
einst Ausdruck schlichter Lebensfreude –
erweist sich bald als Totentanz.
Gevatter Tod ist gnadenlos.

Gar niemand bleibt immun für immer,
nur Umsicht, Achtsamkeit sind Lebenshilfen.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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