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Zwischen den Stühlen

Asienreise: Warum der Papst das Wort Rohingya in Myanmar nicht aussprach
von Thomas Seiterich vom 08.12.2017
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Eine Papstreise in das immerwährende Kriegsland Myanmar kann eigentlich nur schiefgehen. Zumindest in den Augen der Menschenrechtsprofis und Kommentatoren. Deren Forderung lautete, dass der Papst das von den burmesischen Militärmachthabern gehasste »R-Wort« – Rohingya – öffentlich vor Ort aussprechen müsse. Papst Franziskus hat jenes Wort, das die 620 000 aus Myanmar verjagten, muslimischen Rohingyas bezeichnet, vermieden. Ein Fehler? Bei näherem Hinsehen wohl kaum.

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