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Religion, süß-sauer

Das Abkommen des Vatikan mit Peking irritiert die romtreuen Katholiken. Protestantische Freikirchen boomen und die Partei ist alarmiert
von Johannes Clemens Schmidt vom 23.11.2018
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Im April dieses Jahres veröffentlichte Wang Zuo’an, langjähriger Direktor des Staatlichen Büros für religiöse Angelegenheiten, einen Grundsatzartikel über das Verhältnis von Religion und Staat in China. Religion, so Wang, sei weder eine Frage des privaten Glaubens, um die sich der Staat nicht zu kümmern brauche, noch kompletter Aberglaube, der ausgelöscht werden müsse. Wang betont, dass es zwischen den Religionen Chinas und den Religionen des Auslands keinerlei Zugehörigkeiten oder gar Unterordnungsbeziehungen gebe, und kommt zu dem Schluss, dass die Religionen Chinas einer »Führung« durch die Partei bedürfen.

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