Kunst aus Stahl, Stein und Beton
Ausstellung. Ton war ihm als Werkstoff »zu matschig«, deshalb ließ er sich zum Schmied ausbilden: Der spanische Künstler Eduardo Chillida (1924 bis 2002) schuf unverwechselbare Skulpturen aus Stahl, Stein und Beton. Eine steht vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, viele sind in einem Skulpturenpark bei San Sebastián versammelt. An der Atlantikküste trotzen sie dem Wind und den Wellen, so etwa die »Windkämme«: Sie erinnern an Hände, die vergeblich versuchen, einander zu erreichen. Chillida, der sich selbst einmal »Architekt der Leere« nannte, beschäftigte sich in seinem Werk zeitlebens mit den Fragen: Was ist Raum? Was ist Körper? Wie verhält sich das Dazwischen? Das Museum Wiesbaden widmet dem Bildhauer eine Retrospektive.
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