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Etappensieg für Kleinbauer gegen RWE

vom 24.11.2017
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Es ist eine typische David-gegen-Goliath-Situation: Saúl Luciano Lliuya, ein Kleinbauer aus Peru, hat den deutschen Energiekonzern RWE verklagt. Die Begründung: Das Unternehmen sei mitverantwortlich für die Gletscherschmelze, die sein Haus und sein Dorf gefährde (siehe Publik-Forum 1/2016). Nun ist Lliuya seinem Ziel, RWE solle 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für Haus und Dorf übernehmen, ein Stückchen näher gekommen: Vor Gericht hat er einen ersten Etappensieg gewonnen. Das zuständige Oberlandesgericht in Hamm erklärte, ein Zusammenhang zwischen dem Abschmelzen des angrenzenden Gletschers und den Aktivitäten des Energiekonzerns sei wahrscheinlich. Am 30. November will das Gericht endgültig entscheiden, ob es zu einer Beweisaufnahme kommt.

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