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Miriam und der Bürgerkrieg

Als Kind erlebte sie in Guatemala die grausamen Überfälle in den Dörfern. Sie verlor ihre Eltern und sucht heute noch ihre Schwester
von Andreas Boueke vom 08.11.2013
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Ein Kellner stellt einen bunten Becher mit drei Eiskugeln auf den Tisch. Ich sitze mit Miriam in einem schicken Eiscafé in Guatemala-Stadt. Sie hat diesen Ort als Treffpunkt für unser erstes Gespräch vorgeschlagen, weil sie in der Nähe arbeitet. Wir treffen uns während ihrer Mittagspause. »Ich bin immer gehetzt«, sagt sie. »Aufstehen um vier Uhr morgens. Bis sechs Uhr abends arbeiten. Zurück nach Hause. Essen, ein bisschen Fernsehen. Der nächste Tag ist genauso.«

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