»Hilfsgüter für Notleidende in Rojava«
Ich setze mich für die Menschen in Rojava ein, einem autonomen Gebiet im Nordosten Syriens. Dort leben nicht nur Kurden, sondern auch Jesiden, Christen und andere Minderheiten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan führt seit Jahren einen grausamen Krieg gegen sie, mit islamistischen Terrormilizen. Sie zerstören die Häuser und Dörfer und vertreiben die Menschen. Zehntausende irren umher und hungern und frieren in Zelten. Die Armee von Diktator Baschar al-Assad mit ihren russischen und iranischen Hilfstruppen bedroht ebenfalls die Autonomie, seit die USA ihre Soldaten abgezogen haben. Als Jeside weiß ich, wie es ist, einem Völkermord ausgesetzt zu sein. Ich sammle deshalb Hilfsgüter und medizinische Ausrüstung für die Notleidenden. Die Menschen dort haben auch für Europa gegen den IS gekämpft. Die Europäer sind deshalb in der Pflicht, sie nicht zu vergessen.
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Habib Acam ist Jeside und aramäischer Christ. Er floh 2014 vor dem Genozid des IS an Tausenden Jesiden im Nordirak nach Deutschland.
