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Die Alufolie und das Gewissen

Immer mehr Kirchengemeinden betreiben aktiv Umweltschutz. Der »Grüne Gockel« macht Energiesparen einfach. Schwieriger ist es, Gewohnheiten zu ändern
von Barbara Tambour vom 24.10.2014
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In Sachen Alufolie ist Fingerspitzen gefühl gefragt. Das ist Thorsteinn Gudmundsson klar. Er ist Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirchengemeinde Fahrnau-Kürnberg. Ehrenamtlich. Mit Alufolie wird nach Festen Kuchen und anderes, das übriggeblieben ist, eingepackt und Gemeindemitgliedern mit nach Hause gegeben. Eigentlich eine gute Sache. Doch Gudmundsson weiß, dass es sehr viel Energie braucht, die silberne Folie herzustellen. Und dass die Rohstoffgewinnung höchst problematisch ist. Deshalb will er die Alufolie durch anderes Verpackungsmaterial ersetzen, etwa Papier. Nicht er alleine. Die Kirchengemeinde als Ganzes hat beschlossen, sparsamer mit Ressourcen umzugehen. Vor drei Jahren war das. Die nahe Lörrach im äußersten Südwesten Deutschlands gelegene Gemeinde feierte damals gerade ihr hundertjähriges Jubiläum. Und wollte neben aller Rückschau vor allem eins: etwas Nachhaltiges für die Zukunft anstoßen. Der Kirchengemeinderat beschloss deshalb, das Projekt »Grüner Gockel« anzugehen.

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